Inklusion - Pädagogik der Vielfalt

Die Inklusion geht von der Besonderheit und den individuellen Bedürfnissen eines jeden Kindes aus, egal ob die individuellen Bedürfnisse auf einer Behinderung, auf ein Geschlecht, einen kulturellen Hintergrund, einer sozialen Herkunft oder einer Religion beruhen.

Rote Haare, peinlicher Name, komische Klamotten?
Pippi Langstrumpf zeigt allen, dass anders sein nichts Negatives ist, solange man selbstbewusst damit umgeht.

Wir können von ihr lernen, dass Freiheit bedeutet, nicht alles so zu machen wie andere Menschen und dass Freunde auch ganz unterschiedlich sein können.

Zehn Dinge, die wir von Pippi Langstrumpf lernen können

Das Leitbild der Evangelischen Kindertagesstätte Astrid Lindgren beinhaltet die Grundsätze der Inklusion. Alle Kinder, ungeachtet ihrer (Ethnischen) Herkunft und ihres Entwicklungsstandes sind in unserer Einrichtung Willkommen. Darüber hinaus werden alle Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes und ihrer Bedürfnisse nach dem Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) durch Fachpersonal betreut.

Diversität empfinden wir als wichtig und inspirierend, aus diesem Grund sind die Grundsätze der Inklusion verwurzelt in unserem Leitbild. Alle pädagogischen Mitarbeiter fördern und ermöglichen das gemeinsame Spiel der Kinder mit und ohne Behinderung.


Auch bei den Spielmaterialien achten wir darauf, dass Inklusion alltäglich ist, so haben wir zum Beispiel Puppen mit unterschiedlichen Hautfarben. Bücher und Spielmaterialien thematisieren Jungen/Mädchen, Menschen verschiedener Herkunft und Hautfarben, sowie Kinder und Erwachsene mit Behinderungen.
Die Spielgruppe am Nachmittag ist gruppenübergreifend, alle Kinder spielen zusammen (von einem Jahr bis sechs Jahren). Die jüngeren Kinder können hierbei von den älteren Kindern lernen, die älteren Kinder können Vorbild sein und unterstützen.

In unserem Leitbild und unser täglichen Arbeit spielt natürlich auch der evangelische Glaube eine wichtige Rolle. Das christliche Menschenbild, das wir lehren und leben stimmt überein mit den Grundsätzen der Inklusion und findet sich natürlich auch in unserem Leitbild wieder.

Um das Glaubensverständnis und die damit verbundenen Normen und Werte bei den Kindern zu fördern und zu vertiefen, sind uns religiöse Rituale, wie das gemeinsame Beten und regelmäßige Andachten ein besonderes Anliegen. Einmal monatlich findet daher auch eine Andacht in unserer Einrichtung mit dem Pfarrer unserer Kirchengemeinde statt – außerdem gestalten und besuchen wir gemeinsam mit den Kindern und Eltern Tauf-und Familiengottesdienste. Natürlich haben bei uns auch andere Glaubensüberzeugungen Raum und werden mit Neugierde erlebt – so haben wir z.B. ein interkulturelles Sommerfest organisiert, bei dem Familien unterschiedlicher ethnischer Herkunft, typische Speisen zubereitet, Geschichten erzählt und Bräuche vermittelt haben.